Reviews/Pressestimmen

Doris Pascher, ein schwarz-rot gekleideter "Weibsteufel" mit hennarotem Haar, weiß den Verehrer zu betören. Wenn sie siegessicher den Mund verzieht, aus tiefster Kehle gurrt, schelmisch mit den Wimpern klimpert, ihre Hüften wiegt, gibt es für den in komplementärem Grün gekleideten Grenzjäger keine Rettung mehr.
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Den Jäger mit derber Erotik lockend, um ihm dann wieder die Tür zu weisen, spinnt das Weib (im vorgegeben Rahmen hervorragend dargestellt von Doris Pascher) um den Mann In Uniform ihr feines Netz.
Frankfurter Rundschau

Doris Pascher spielt das "Double" verwandlungsfähig, sinnlich, sensibel.
Neue Kronen Zeitung

Eine nestroysche Verwechslungskomödie im Miniaturformat.....Da ist Josephine ( glänzend: Doris Pascher), eine gebildete Professorstochter.......Ein kurzweiliger Abend....Schauspielerisch kann nur Doris Pascher überzeugen.
Wiener Zeitung

Am Ende wird Karl Kraus kredenzt, im "Liebesmahl im Korpskommando" karikiert ein Trinkfreudiges Dreimäderlhaus (..., Doris Pascher) den tödlichen Irrwitz des Krieges. Brüchig das Mauerwerk, lädiert auch die Psychen jener, die nur an Mord, Fusel und "Feldmatratzen" interessiert sind. Starkes Finale.
Salzburger Nachrichten

Ohne eine versierte Darstellerin in der Hauptrolle würde so ein Inszenierungskonzept auf verlorenem Posten stehen. Doch auch hier hatte Simon mit der Wienerin Doris Pascher eine glückliche Hand. Das neue Gesicht an der "Färbe" besticht und beeindruckt besonders durch ihr stummes Spiel in der Reglosigkeit ihres Körpers. Sie sagt mehr im Schweigen als mit Worten. Eine Sphinx mit Eispanzer, unter dem der Ruf nach Freiheit, sowie die unterdrückte Leidenschaft wie Lava brodelt.
Schaffhauser Nachrichten

Wenn Doris Pascher langsam die ersten Worte spricht, ist das wie das In-sich-Hineinhören und zugleich die Bereitschaft sich ganz einzubringen; wie das letzte Stimmen der Instrumente vor der Ouvertüre. Sie schlägt einen Ton an, verharrt, spürt, dass sie den richtigen getroffen hat. Erwartungsvolle Spannung überträgt sich auf die Mitspieler, sind sie fähig auf diesen Ton einzusteigen?... Ejlert Lövborg ist der adäquate Partner. Wenn die beiden miteinander agieren, wird spürbar, was Peter Simon an diesem Stück fasziniert: Zwei geniale Menschen in einer Umgebung von Spießern. Zwei hervorragende Schauspieler arbeiten da..... Allein wegen der Hedda der Doris Pascher..... lohnt der Besuch.
Schwarzwälder Bote

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